1,5m Sicherheitsabstand

1,5m Sicherheitsabstand © Foto: Martin Dettmar

Schilder zeigen Überholabstand zu Radfahrenden

 

Im Schweinfurter Stadtgebiet sind dreißig Schilder zum Überholabstand von Radfahrenden aufgehängt worden. Die Idee geht auf eine Initiative vom ADFC zurück, der Aufklärungsbedarf im Miteinander von motorisiertem Verkehr und Radfahrern sah.

 

Denn häufig werden Radfahrende mit viel zu geringem Abstand überholt, was im Stadtgebiet bereits mehrfach zu Unfällen geführt hat. Das Bundesministerium für Verkehr hat diesem Umstand nun Rechnung getragen und viele Beschlüsse im Sinne der Radfahrenden beschlossen. Zum Überholabstand wurde ein Mindestüberholabstand von 1,5 m innerorts und von 2 m außerorts für das Überholen von zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und Elektrokleinstfahrzeugführenden durch Kraftfahrzeuge festgeschrieben, was nun in die Straßenverkehrsordnung StVO aufgenommen wird. Der ADFC hatte diesen Abstand bereits durch eine Aktion verdeutlicht, indem die 1,6m langen Poolnudeln aus dem Schwimmbad auf den Gepäckträger geschnallt wurden. Dies veranschaulicht deutlich, dass zum Überholen mit dem gesamten Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn gefahren werden muss, um diesen Überholabstand von über 1,5m einzuhalten. Radfahrende auf der Fahrbahn sind der Regelfall, seitdem die Radwegebenutzungspflicht nur noch an Straßen mit besonderer Gefahrenlage verhängt wird.

Der ADFC weist in der dunklen Jahreszeit darauf hin, dass allgemein schlechte Sichtverhältnisse vorliegen. Daher muss bei Radfahrenden auch immer mit plötzlichen Ausweichmanövern gerechnet werden, was unter anderem Hintergrund für den Überholabstand ist. Die Radfahrer selten sollten helle oder noch besser reflektierende Kleidung tragen, Reflektoren sowie ein helles Rück- und Frontlicht sorgen für ein gutes Gesehen werden und beste Sicht.

Weitere Informationen unter: https://www.adfc.de/artikel/sicherheitsabstand-beim-ueberholen/

 

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https://schweinfurt.adfc.de/neuigkeit/schilder-zeigen-ueberholabstand-zu-radfahrenden/

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 185.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

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    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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